Meine Operation...Als ganz winziges Baby, als ich noch auf der Intensivstation war, hatte ich ein Schläuchlein durch die Nase in den Magen (eine "ng-tube"). Die mochte ich gar nicht und ich habe noch heute eine orale Aversion* deswegen - wenn's auch schon viiiel besser geworden ist!Aufgrund von Mama's Schwangerschaft gab's nun plötzlich keine Milch mehr, und da ich sonst nicht dazu zu bringen bin, genügend anderes zu essen, bekam ich am Freitag eine "perkutane Sonde" gesetzt (ein Schläuchlein durch die Bauchdecke in den Magen)....unten geht's weiter... |
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| Hier geht's weiter.... Die Wartezeit auf die Operation war gar
nicht fein, ich hatte ja dauernd so einen Hunger und Durst,
und war von Mama's Brust schon ganz frustiert - da
kam ja nix daher. 8. Januar 2004: Heute wurde mein Schlauch ausgewechselt. Bisher hatte ich ja einen 15 cm langen Schlauch herumhängen, der mit Klebestreifen und einem Gazeballen fixiert werden musste. War das vielleicht lästig! Aber das ist jetzt vorbei. Jetzt hab ich einen ganz kurzen Schlauch, den man gar nicht sieht. Aussen sieht man nur so ein knopfartiges Ding, wo dann der Fütterungsschlauch angesteckt werden kann. Und dann heisst's: O'zapft iss.... |
| Orale
Aversion: Eine orale Aversion entwickeln einige Babies, die auf Intensivstationen waren (oder die ein extrem ausgeprägtes und kaum kontrollierbares Sodbrennen haben). Wenn zuviel in ihrem Mund und Rachenraum herumgepfuscht wird (z.b. Intubation, ng-tube), dann machen die Babies sozusagen die Schotten dicht und lassen da freiwillig nichts mehr hin. Ist ja auch verständlich, da sie nur gelernt haben, daß das äußerst unangenehm ist und schmerzt. Bei manchen Babies wird es so schlimm, daß sie jahrelang nur über die perkutane Sonde gefüttert werden können. |